INFA Angebot

Mit Verabschiedung des VerpackG besteht bei allen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern bzw. Abfallwirtschaftsbetrieben Handlungsbedarf. Für die nach der aktuellen Rechtslage neu zu erstellenden Abstimmungsvereinbarungen sind im Vorfeld viele Aspekte orts- bzw. betriebsspezifisch zu entscheiden und diese beziehen sich jetzt nicht mehr nur auf das LVP-System.

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Der NDR berichtete in seiner Sendung „Hallo Niedersachsen“ am 27.06. über die Gefährdungsbeurteilungen von Rückwärtsfahrten beim AHK-Heidekreis in Zusammenarbeit mit der INFA GmbH und den automatisierten Fahrzeugsystemen der aha Hannover.

Mehrstufige Herangehensweise

Bei der Sammlung von Abfällen sind die Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt. Hohe physische, aber auch psychische Anforderungen führen zu einem Unfallaufkommen, dass gemessen an anderen Betriebsarten oftmals deutlich erhöht ist. Als potenzielle Gefahrenquelle ist hier auch das Rückwärtsfahren von Abfallsammelfahrzeugen zu nennen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit ihrer Regel 114-601 (Teil I „Abfallsammlung“) für die Branche einen Leitfaden zum Umgang mit Rückwärtsfahrsituationen vorgegeben. Laut der Branchenregel sollen Entsorgungsunternehmen die Touren bei der Abfallabholung grundsätzlich so planen, dass unfallträchtige Rückwärtsfahrten möglichst vermieden werden. In Ausnahmefällen soll das Rückwärtsfahren jedoch möglich sein, wenn der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten festlegt.

Vor diesem Hintergrund überprüfen aktuell viele Betriebe ihre diesbezüglichen operativen wie auch dokumentatorischen Vorgehensweisen. INFA berät derzeit ca. 15 Kunden und bietet diesen eine umfassende, mehrstufige Betrachtung zum Thema „Rückwärtsfahrten in der Abfallwirtschaft“ an. Das modulare Beratungsangebot besteht aus verschiedenen Angebotsbausteinen, die je nach betriebsspezifischer Situation Anwendung finden:

  1. Bestandsaufnahme / Überprüfung / Aktualisierung der Betriebs- und Arbeitsanweisun-gen, der aktuellen Gefährdungsbeurteilun-gen, sowie des Schulungs- und Dokumentationswesens
  2. Gefährdungsbeurteilung der rückwärts zu befahrenden Straßen einschließlich Aufbau / Implementierung eines EDV-gestützten Rückwärtsfahrtenkatasters mit Einbindung von Kartenmaterial, das in die Tourenplanung eingebunden werden kann
  3. Beratung / Begleitung bei der Einführung von Rückfahr-Assistenz-Systemen
Weiterlesen: INFA unterstützt mit eigener App „RWF mobil“ bundesweit rund um das Thema „Rückwärtsfahren in der...

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