Mehrstufige Herangehensweise

Bei der Sammlung von Abfällen sind die Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt. Hohe physische, aber auch psychische Anforderungen führen zu einem Unfallaufkommen, dass gemessen an anderen Betriebsarten oftmals deutlich erhöht ist. Als potenzielle Gefahrenquelle ist hier auch das Rückwärtsfahren von Abfallsammelfahrzeugen zu nennen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit ihrer Regel 114-601 (Teil I „Abfallsammlung“) für die Branche einen Leitfaden zum Umgang mit Rückwärtsfahrsituationen vorgegeben. Laut der Branchenregel sollen Entsorgungsunternehmen die Touren bei der Abfallabholung grundsätzlich so planen, dass unfallträchtige Rückwärtsfahrten möglichst vermieden werden. In Ausnahmefällen soll das Rückwärtsfahren jedoch möglich sein, wenn der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten festlegt.

Vor diesem Hintergrund überprüfen aktuell viele Betriebe ihre diesbezüglichen operativen wie auch dokumentatorischen Vorgehensweisen. INFA berät derzeit ca. 15 Kunden und bietet diesen eine umfassende, mehrstufige Betrachtung zum Thema „Rückwärtsfahrten in der Abfallwirtschaft“ an. Das modulare Beratungsangebot besteht aus verschiedenen Angebotsbausteinen, die je nach betriebsspezifischer Situation Anwendung finden:

  1. Bestandsaufnahme / Überprüfung / Aktualisierung der Betriebs- und Arbeitsanweisun-gen, der aktuellen Gefährdungsbeurteilun-gen, sowie des Schulungs- und Dokumentationswesens
  2. Gefährdungsbeurteilung der rückwärts zu befahrenden Straßen einschließlich Aufbau / Implementierung eines EDV-gestützten Rückwärtsfahrtenkatasters mit Einbindung von Kartenmaterial, das in die Tourenplanung eingebunden werden kann
  3. Beratung / Begleitung bei der Einführung von Rückfahr-Assistenz-Systemen
Weiterlesen: INFA unterstützt mit eigener App „RWF mobil“ bundesweit rund um das Thema „Rückwärtsfahren in der...

Der Newsletter für das erste Quartal 2017 ist erschienen. Sollten Sie Interesse an unseren aktuellen Informationen haben, so schicken Sie uns doch bitte kurz eine Email an .

 

 

 

Die richtigen Führungskräfte finden, fordern und fördern

Das Thema Personalmanagement gewinnt täglich an Bedeutung. Füh-ren von Mitarbeitern bedeutet mehr als das Organisieren der Arbeitsauf-träge. Informations- und Wissensvorsprung ist in der heutigen Zeit nicht mehr den Führungskräften vorbehalten. Welche Erwartungen dürfen Mitarbeiter an ihre Führungskräfte haben und wie können diese den Erwartungen gerecht werden? Wie finde, halte und fördere ich diese Führungskräfte?

Das 57. INFA Forum will Antworten auf diese Fragen geben. Unterstützt durch Praxisbeispiele aus der Sicht unserer Auftraggeber erleben Sie einen Tag mit vielen Anregungen und Aktivität.

Der Newsletter für das dritte Quartal 2016 ist erschienen. Sollten Sie Interesse an unseren aktuellen Informationen haben, so schicken Sie uns doch bitte kurz eine Email an .

 

 

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ANKOE Siegel