Bei der Sammlung von Abfällen sind die Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt. Hohe physische, aber auch psychische Anforderungen führen zu einem Unfallaufkommen, dass gemessen an anderen Betriebsarten oftmals deutlich erhöht ist. Als potenzielle Gefahrenquelle ist hier auch das Rückwärtsfahren von Abfallsammelfahrzeugen zu nennen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit ihrer Regel 114-601 (Teil I „Abfallsammlung“) für die Branche einen Leitfaden zum Umgang mit Rückwärtsfahrsituationen vorgegeben. Laut der Branchenregel sollen Entsorgungsunternehmen die Touren bei der Abfallabholung grundsätzlich so planen, dass unfallträchtige Rückwärtsfahrten möglichst vermieden werden. In Ausnahmefällen soll das Rückwärtsfahren jedoch möglich sein, wenn der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten festlegt.

Vor diesem Hintergrund überprüfen aktuell viele Betriebe ihre diesbezüglichen operativen wie auch dokumentatorischen Vorgehensweisen.

INFA berät derzeit ca. 15 Kunden und bietet diesen eine umfassende, mehrstufige Betrachtung zum Thema „Rückwärtsfahrten in der Abfallwirtschaft“ an. Das modulare Beratungsangebot besteht aus verschiedenen Angebotsbausteinen, die je nach betriebsspezifischer Situation Anwendung finden:


Weiterlesen: Sicherheit bei Rückwärtsfahrten in der Abfallsammlung
Dr. Thomas Böning in der WDR-Lokalzeit

Die Auftaktveranstaltung des Projektes fand am 9. Februar 2017 auf der Kläranlage in Emmen NL statt. Neben den Projektpartnern haben Vertreter vom niederländischen Umweltministerium sowie vom Umweltministerium NRW die jeweilige Sicht- und Vorgehensweise erläutert und mit den Teilnehmern diskutiert.

Die WDR Lokalzeit Münsterland war mit einem Reporterteam dabei und am Abend stellte sich unser Prokurist Dr. Thomas Böning live den Fragen des WDR.

Dieser Beitrag ist in der Mediathek des WDR bis zum 16.02.2017 verfügbar 

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ANKOE Siegel