Personalmanagement

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Ein Projekt des Europäischen Sozialfonds
Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern - weiter bilden und Gleichstellung fördern“

- Projektinformation -

Ausgangssituation

In der Entsorgungswirtschaft wird zunehmend als weitere Herausforderung eine zukunftsfeste Personalentwicklung erkennbar. Durch den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft, die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre sowie den geringen Umfang an Neueinstellungen steigt das durchschnittliche Alter der Beschäftigten in den Ent-sorgungsbetrieben. Im Bereich der Müllabfuhr liegt dieses beispielsweise derzeit bei ca. 50 Jahren mit steigender Ten-denz. In Kombination mit der körperlich anspruchsvollen Arbeit und der Leistungsverdichtung der letzten Jahre wird deutlich, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit die Beschäftigten bis zur Rente erwerbstätig und auch darüber hinaus gesund und leistungsfähig bleiben. In vielen Betrieben wird dieser Herausforderung bereits mit einem Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements begegnet.

Gerade im Zusammenhang mit betrieblichen Veränderungsprozessen ist es besonders wichtig den teilweise versteckten, komplexen und mit Wechselwirkungen versehenen Zusammenhängen gerecht zu werden. Sogenannte weiche Faktoren (Kommunikationsfähigkeiten, Führungskompetenz, Konfliktfähigkeit, usw.) sind wichtige Bestandteile des betrieblichen Erfolgs und erhalten heutzutage immer mehr Aufmerksamkeit.

Wir unterstützen Sie u.a. bei

Betriebliche Veränderungsprozesse stellen komplexe Eingriffe in die soziale Struktur eines Unternehmens dar, die es sorgfältig zu steuern gilt. Darum spielen, neben den technischen und fachlichen Faktoren, die "weichen" Faktoren bei der Umsetzung betrieblicher Veränderungen eine wichtige Rolle. Durch unabhängige, externe Begleitung können Fehler und Konflikte im Prozess vermieden bzw. konstruktiv bearbeitet werden.

 

Arbeitsorganisation

Die Stadtreinigungs- und Abfallwirtschaftsbetriebe befinden sich seit Jahren in einem nahezu ständigen Entwicklungs- und Veränderungsprozess. Es gilt dem gestiegenen Kostendruck und den deutlich veränderten Anforderungen an die Qualität Rechnung zu tragen. Dies erfordert neben Führungs- und Mitarbeiterqualifizierungen insbesondere Veränderungen im Bereich der Arbeits- und Organisationsstrukturen, weg von zentraler Steuerung hin zu modernen Konzepten mit Gruppenarbeit und klaren Verantwortlichkeiten.

Gemäß Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung durchzuführen und Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu ergreifen. Belastungsanalysen sind auch vor dem Hintergrund einer alternden Belegschaft (Masterplan „50 plus") sinnvoll, um zu hohe Belastungen zu erkennen und diese ggf. mittels geeigneter Maßnahmen vermeiden / reduzieren zu können. Wenn auch Sie Fürsorge für Ihre Mitarbeiter tragen wollen, wenden Sie sich gerne an uns.

Das steigende Lebensalter der Beschäftigten, der reduzierte Umfang an Neueinstellungen wie auch die Verschiebung des Renteneintrittalters auf 67 Jahre führt in vielen kommunalen Betrieben zu einem Anstieg des Durchschnittsalters. Parallel hierzu steigen häufig die Anforderungen an die Arbeitsleistung auf Grund notwendiger Effizienzsteigerungen. Insbesondere in den stark belastenden Arbeitsbereichen Müllabfuhr und Straßenreinigung ist es daher unumgänglich, verbesserte Rahmenbedingungen für alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze zu schaffen. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen Masterplans 50 plus, der betriebsspezifische Maßnahmen zur Sicherung des Arbeitskräftepotenzials enthält.

Jede Dienstleistung benötigt spezifische Arbeits- und Servicezeiten:

  • Wertstoffhöfe

  • Bereitsschaftsdienste

  • Winterdienst

  • Bestattungswesen

  • Kläranlagenbetrieb

  • Straßenreinigung

  • Krematorium