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INFA Angebot

Mit Verabschiedung des VerpackG besteht bei allen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern bzw. Abfallwirtschaftsbetrieben Handlungsbedarf. Für die nach der aktuellen Rechtslage neu zu erstellenden Abstimmungsvereinbarungen sind im Vorfeld viele Aspekte orts- bzw. betriebsspezifisch zu entscheiden und diese beziehen sich jetzt nicht mehr nur auf das LVP-System.

Weiterlesen: Wir beraten zum neuen Verpackungsgesetz

Der Newsletter für das zweite Quartal 2017 ist erschienen. Sollten Sie Interesse an unseren aktuellen Informationen haben, so schicken Sie uns doch bitte kurz eine Email an .

Der NDR berichtete in seiner Sendung „Hallo Niedersachsen“ am 27.06. über die Gefährdungsbeurteilungen von Rückwärtsfahrten beim AHK-Heidekreis in Zusammenarbeit mit der INFA GmbH und den automatisierten Fahrzeugsystemen der aha Hannover.

Mehrstufige Herangehensweise

Bei der Sammlung von Abfällen sind die Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt. Hohe physische, aber auch psychische Anforderungen führen zu einem Unfallaufkommen, dass gemessen an anderen Betriebsarten oftmals deutlich erhöht ist. Als potenzielle Gefahrenquelle ist hier auch das Rückwärtsfahren von Abfallsammelfahrzeugen zu nennen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit ihrer Regel 114-601 (Teil I „Abfallsammlung“) für die Branche einen Leitfaden zum Umgang mit Rückwärtsfahrsituationen vorgegeben. Laut der Branchenregel sollen Entsorgungsunternehmen die Touren bei der Abfallabholung grundsätzlich so planen, dass unfallträchtige Rückwärtsfahrten möglichst vermieden werden. In Ausnahmefällen soll das Rückwärtsfahren jedoch möglich sein, wenn der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten festlegt.

Vor diesem Hintergrund überprüfen aktuell viele Betriebe ihre diesbezüglichen operativen wie auch dokumentatorischen Vorgehensweisen. INFA berät derzeit ca. 15 Kunden und bietet diesen eine umfassende, mehrstufige Betrachtung zum Thema „Rückwärtsfahrten in der Abfallwirtschaft“ an. Das modulare Beratungsangebot besteht aus verschiedenen Angebotsbausteinen, die je nach betriebsspezifischer Situation Anwendung finden:

  1. Bestandsaufnahme / Überprüfung / Aktualisierung der Betriebs- und Arbeitsanweisun-gen, der aktuellen Gefährdungsbeurteilun-gen, sowie des Schulungs- und Dokumentationswesens
  2. Gefährdungsbeurteilung der rückwärts zu befahrenden Straßen einschließlich Aufbau / Implementierung eines EDV-gestützten Rückwärtsfahrtenkatasters mit Einbindung von Kartenmaterial, das in die Tourenplanung eingebunden werden kann
  3. Beratung / Begleitung bei der Einführung von Rückfahr-Assistenz-Systemen
Weiterlesen: INFA unterstützt mit eigener App „RWF mobil“ bundesweit rund um das Thema „Rückwärtsfahren in der...

Die richtigen Führungskräfte finden, fordern und fördern

Das Thema Personalmanagement gewinnt täglich an Bedeutung. Füh-ren von Mitarbeitern bedeutet mehr als das Organisieren der Arbeitsauf-träge. Informations- und Wissensvorsprung ist in der heutigen Zeit nicht mehr den Führungskräften vorbehalten. Welche Erwartungen dürfen Mitarbeiter an ihre Führungskräfte haben und wie können diese den Erwartungen gerecht werden? Wie finde, halte und fördere ich diese Führungskräfte?

Das 57. INFA Forum will Antworten auf diese Fragen geben. Unterstützt durch Praxisbeispiele aus der Sicht unserer Auftraggeber erleben Sie einen Tag mit vielen Anregungen und Aktivität.

Der Newsletter für das dritte Quartal 2016 ist erschienen. Sollten Sie Interesse an unseren aktuellen Informationen haben, so schicken Sie uns doch bitte kurz eine Email an .

 

 

Als zentraler Baustein der kommunalen Abfall- und Wertstofferfassung wird der kommunale Wertstoffhof durch die jeweiligen Kunden und Nutzer wertgeschätzt. Wertstoffhöfe ergänzen die haushaltsnahe Sammlung von Abfällen und Wertstoffen und tragen so zur Gewährleistung des umfassenden Services der kommunalen Abfallentsorgung bei.

Doch auch die Ansprüche an einen Wertstoffhof steigen. Am modernen Wertstoffhof will sich der Bürger seiner Wertstoffe auf möglichst angenehme und sichere Weise entledigen können. Überdachungen, ebenerdige Befüllung, eindeutige Wegführungen und Beschilderungen, ein vom Betriebsbereich getrennter Anlieferbereich, sanitäre Anlagen, bürgerfreundliche Öffnungszeiten und vieles mehr – Was ist notwendig, was wirkt sich positiv aus, worauf darf verzichtet werden? Das 54. INFA-Forum zum modernen Wertstoffhof wirft einen Blick auf die Entwicklungen und Alternativen sowie den Weg von der Idee bis zur Eröffnung.

Ausgangssituation: Knappe Kassen und steigender Sauberkeitsanspruch

In Zeiten knapper Finanzmittel bzw. „leerer Kassen“ sind Kämmerer vielerorts gezwungen, Haushaltsmittel drastisch zu kürzen. Dies betrifft oft auch haushaltsfinanzierte kommunale Dienstleistungen wie Straßenunterhaltung und das Grünflächenwesen. Viele unserer Kunden berichten von Budgetkürzungen bei gleichzeitigem Anspruch zur Aufrechterhaltung der Sauberkeit in Grünanlagen und/oder gleichzeitigen Flächenzuwächsen für die Unterhaltung und Pflege.

Aber auch die Finanzmittel des öffentlichen Anteils bei der in vielen Bundesländern weitgehend gebührenfinanzierten Straßenreinigung stehen vor diesem Hintergrund vielerorts regelmäßig in der Kürzungsdiskussion. Parallel steigen in nahezu allen Bereichen die Kosten (Personal, Fahrzeuge, sonstige technische Ausstattung etc.), so dass es immer schwieriger wird, die vom Bürger zu entrichtenden Gebühren stabil zu halten.

Im Weiteren prognostizieren statistische Untersuchungen eine zunehmende Alterung unserer Gesellschaft. Umfragen von INFA zeigen zudem, dass der Sauberkeitsanspruch älterer Bürger grundsätzlich höher einzuordnen ist als der jüngerer Bürger.

Diese einleitenden Szenarien verdeutlichen, dass der Spagat zwischen geforderter hochwertiger Leistungserbringung (=> Sauberkeit im Stadtbild) und steigender oder zumindest gleichbleibender Kostenbelastung (=> sei es Gebühr und/oder Haushalt) immer diffiziler wird. Hierzu bedarf es neuer, innovativer und effizienter Konzepte in vielen Kommunen.

Weiterlesen: Neue Aufgabenfelder für Stadtreinigungsbetriebe in der Stadtbildpflege

Der Newsletter für das zweite Quartal 2016 ist erschienen. Sollten Sie Interesse an unseren aktuellen Informationen haben, so schicken Sie uns doch bitte kurz eine Email an .

 

Die aktuellen Diskussionen zu Wertstoffgesetz, Gewerbeabfallverordnung und abfallwirtschaftlichen Planungen haben gezeigt, dass belastbare abfallwirtschaftliche Grundlagen weitestgehend fehlen. Daten über Abfallaufkommen und -zusammenset-zung variieren oftmals deutlich und es fehlt ein einheitliches Verständnis in der EU und sogar zwischen den deutschen Bundesländern. Für Abfallbezeichnungen sowie Entsorgungsoptionen liegen oft keine einheitlichen Definitionen vor. Viele Akteure bemängeln diese unzureichende Datenbasis, auf der grundlegende Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft getroffen werden.

Eine Initiative aus Wissenschaft, Instituten und Verbänden hat sich deshalb mit dem Ziel zusammengeschlossen, eine belastbare Grundlage zu schaffen: „In einem ersten Schritt will die ‘Qualitätsoffensive - Daten in der Abfallwirtschaft‘ ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die offiziellen Daten und definitorischen Abgrenzungen als Planungsgrundlage für die zukünftige Ausrichtung der Abfallwirtschaft und für eine entsprechende Gesetzgebung optimiert werden müssen“, erläutert Martin Treder von der ITAD, einem Mitbegründer dieser Initiative.

Dazu sollen zunächst zusammen mit weiteren Akteuren Gespräche geführt werden, insbesondere auf Behördenebene, um gemeinsam Optimierungsprozesse einzuleiten.
„Die Initiative ‘Qualitätsoffensive - Daten in der Abfallwirtschaft‘ wird in weiteren Schritten vorhandene Daten auswerten, die Grundlage ihrer Erfassung vergleichen und mögliche Lösungsansätze für eine einheitliche valide Datengrundlage erarbei-ten“, so Prof. Sabine Flamme von der FH Münster als weitere Initiatorin.

Langfristiges Ziel ist eine stets aktuelle Datengrundlage für die abfallwirtschaftliche Forschung, Planung und Gesetzgebung, die in einem transparenten Verfahren kontinuierlich verbessert werden soll.

Beteiligte sind zunächst ASA - Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehand-lung e.V., BDE - Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirt-schaft e. V., BGS - Gütegemeinschaft Sekundärbrennstoffe und Recyclingholz e.V., ITAD - Interessensgemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. , VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V. sowie HS Fulda/BIFAS, FH Münster/IWARU, Fraunhofer UMSICHT, INFA – Institut für Abfall, Abwasser und Infrastrukturmanagement GmbH, ISWA - Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft und das Witzenhausen-Institut.

– Neues EdDE-Projekt!

Quelle: EdDE-Infobrief Nr. 74, Ausgabe 2015, 14.12.2015

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Der DGUV möchte in einem Pilotprojekt einer „Branchenregel“ die ohnehin weiter bestehenden Unfallverhütungsvorschriften (UVV), Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StrVO) und weitere Vorgaben für die Versicherten in der Abfallwirtschaft zusammenfassen. In den Arbeitskreisen der DGUV entstand so ein Entwurf der Branchenregel 114-601 „Abfallwirtschaft“ mit dem Teil 1: „Abfallsammlung“ und dem Teil 2: „Abfallbehandlung“. Im ersten Teil der Branchenregel wurden verschiedene Regelungen niedergeschrieben, die erhebliche Auswirkungen auf die Abfallsammlung haben können. Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen insbesondere zum Rückwärtsfahren von Abfallsammelfahrzeugen enthielten für die Unternehmen zum Teil praxisferne Vorgaben und Verschärfungen gegenüber der heutigen Situation.

Weiterlesen: BDE, VKU und EdDE gegen praxisferne Einschränkungen beim Rückwärtsfahren von Abfallsammelfahrzeugen

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